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Manche Verhaltensweisen brauchen besonders lange bis sie es zulassen, hinterfragt zu werden. Und dann kann die Antwort auf das Warum mache ich das so? sehr schnell kommen. In diesem Fall geht es um das Vermeiden kreativen Schaffens.

Habe ich eine Idee, einen Gedanken, schaue ich als erstes, welche YouTube-Videos es dazu gibt, welche Bücher, etc.. Es gibt einige Gründe, die zu dieser Vermeidungshaltung führen: Versagensängste, negative Gedankenschleifen, das Verlernte „einfach anfangen“ und nun ist ein Grund hinzugekommen:

Wenn ich einen kreativen Impuls habe, der meist mit einer Frage verbunden ist, kommt es mir so vor als habe ich diese laut meinem Vater gestellt, der mir dann ausdauernd lange Erklärungen und Antworten liefert. Mit der Emotion serviert: das ich nicht in der Lage sei, eine eigenständige und vor allem gültige Antwort zu finden. Irgendwann habe ich resigniert und diesen Glaubenssatz übernommen und verfalle seitdem in eine passive Haltung. Und da mein Vater mir keine Antworten mehr liefert, suche ich diese im Konsum diverser Medien. Selten finde ich da „meine“ Antworten; meist erlischt einfach nur meine Neugier.

Was kann ich nun dagegen tun?

Erst notiere ich mir meine Gedanken, halte fest was ich zu Wissen glaube, skizziere. Später suche ich gegebenenfalls gezielt nach Informationen, die integriert werden.

Georg

Georg liefert mit seiner Lebensgeschichte die Begriffe, die das Wörterbuch ersatz gestalten bilden. Wir haben jeden Beitrag miteinander erarbeitet. Die Beiträge sind vorerst nicht abgeschlossen; denn wir arbeiten weiter daran. Die einzelnen Entwicklungsschritte sind als Versionsnummer gekennzeichnet.