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  • Beitrags-Kategorie:Die Initiation
  • Beitrag zuletzt geändert am:3. August 2020
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Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich in verschiedenen Regionen der Welt das Phänomen des männlichen Initiationsrituals durchgesetzt. Sie sind einzigartig in den Kulturen, die sie hervorbringen, aber ihre Ziele sind oft identisch. Das Initiationsritual wird als ein Übergangsritus im Leben eines Mannes angesehen, der symbolisch den Moment definiert, in dem er die Kindheit hinter sich lässt und zum Mann wird. In vielen Kulturen testet es auch Tapferkeit, Stärke und die Fähigkeit eines Mannes, einen nützlichen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Als eine Gelegenheit, die Schwachen auszusortieren und Männer zu ermutigen, sich den gesellschaftlichen Erwartungen anzupassen oder sich der Ausgrenzung zu stellen, sind sie äusserst wirkungsvoll.

In der westlichen Welt gibt es kaum männliche Initiationsrituale, aber hier und da tauchen hier und da Zeremonien des Erwachsenwerdens auf. Die Feier des 21. Geburtstags zum Beispiel ist eine relativ gutartige Initiation, wobei übermäßiger Alkoholkonsum das Schlimmste ist, was ein Eingeweihter erlebt. Die zehn hier aufgeführten männlichen Initiationsrituale gehören jedoch zu den spektakulärsten Beispielen dieses Ereignisses aus der ganzen Welt und spiegeln eine große kulturelle Vielfalt wider. Westler mögen vor dem scheinbar Extremen zurückschrecken, aber für jede dieser Gesellschaften sind sie integraler Bestandteil ihrer Kultur – und einige sind sogar praktisch.

Oliver Simon

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